Gestern, am 31. März 2020, hat der Rat der Hansestadt Lüneburg beschlossen, ab dem 01.04.2020 den Zahlungspflichtigen die Musikschulgebühren bis auf Weiteres zu erlassen. Diese Regelung endet mit der Wiederaufnahme des regulären Betriebs der Musikschule.

Dieser Beschluss gilt für die Unterrichtsversorgung über die Stundentafel der Musikschule der Hansestadt Lüneburg. In allen anderen Fällen wird Ihre Lehrkraft bzw. die Lehrkraft Ihres Kindes sich in den nächsten Tagen mit Ihnen in Verbindung setzen oder hat dies inzwischen getan.

Wir werden Sie hier über die weitere Entwicklung informiert halten.

VORÜBERGEHENDE SCHLIEßUNG DER MUSIKSCHULE Bild 1

Auch die Musikschule muss vom kommenden Montag (16.3.2020) an erst einmal bis zum 18. April 2020 ihren Betrieb einstellen. Die Hansestadt Lüneburg als Schulträgerin schließt sich mit dieser Entscheidung der niedersächsischen Landesregierung an, die eine Schließung aller allgemein bildenden Schulen und Kitas im gleichen Zeitraum angeordnet hat. Ziel der Maßnahme ist es, die Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 zu verlangsamen und damit unser Gesundheitssystem vor einer drohenden Überlastung zu schützen.

Auf der Landespressekonferenz am heutigen Vormittag (13. März, 10:30 Uhr) betonte Kultusminister Tonne: „Alleroberste Priorität hat der Gesundheitsschutz der Bevölkerung. Kinder und Jugendliche können Überträger sein und das Virus in ihre Familien bringen. Das kann sehr gefährlich sein, insbesondere für ältere Menschen, Großeltern, Bekannte, Verwandte. Aber auch Kinder können erkranken. Um die Infektionen zu verlangsamen, müssen wir den Verbreitungsweg über Schulen und Kitas ausbremsen. Nicht notwendige Kontakte müssen vermieden werden. In diesem Zusammenhang appelliere ich auch an die Eltern, dafür zu sorgen, dass ihre Kinder Verabredungen und Treffen mit anderen auf das Notwendigste beschränken.“

 

Förderkreis Bild 1

Mit viel Kontinuität geht es in der Vorstandsarbeit des Förderkreises weiter! Und mit Kerstin Harms ist auch ein neues Gesicht dabei. Gewählt wurden am 9. März 2020 (v.l.n.r.): Bettina Ende-Henningsen (Vorsitzende), Johanna Isermann (Schriftführerin), Ute Frackowiak-Weiss (stellv. Vorsitzende), Kerstin Harms (Schatzmeisterin). Herzlichen Glückwunsch und großen Dank!

Hier geht es zur Seite des Förderkreises

Änderung der Musikschulsatzung Bild 1

Nach mehr als sechs Jahren hat der Rat der Hansestadt Lüneburg Ende März 2019 eine Änderung der Satzung für unsere Musikschule beschlossen. Neben anderen Neuerungen wurden auch die Gebühren angepasst. Die neue Satzung gilt ab dem 1. Oktober 2019. Hier die wichtigsten Änderungen gegenüber der bisherigen Satzung:

GEBÜHREN

Ein Ziel der beschlossenen Gebührenanpassung ist es natürlich, die in sechs Jahren deutlich gestiegenen Kosten zumindest teilweise auszugleichen. »Mit Veränderungen in der Gebührenstruktur wollen wir aber auch neue Impulse zu setzen und unser Angebot nun auch für Erwachsene finanziell attraktiver machen«, erläutert Musikschuldirektor Ulrich Petersen.

Künftig ist an unserer Musikschule die Höhe der Grundgebühr nicht mehr vom Alter abhängig. Zwar bringt dies für Kinder und Jugendliche eine Erhöhung um 2 Euro mit sich, die bisher deutlich erhöhte Grundgebühr für Erwachsene (älter als 18 Jahre) fällt jedoch ab dem 1. Oktober weg. Für Erwachsene bedeutet dies eine Ersparnis von jährlich immerhin 108 Euro.

GEBÜHRENERMÄßIGUNGEN

Weiterhin bestehen unsere Sozialermäßigungen – wie gewohnt. Der Unterschied zwischen der »normalen« Grundgebühr und der für z.B. Empfänger*innen von Sozialleistungen nach SGB II ist sogar noch größer geworden; die ermäßigte Grundgebühr wurde nämlich nur um einen Euro erhöht.  Gab es bisher einen Nachlass bei den Unterrichtsgebühren, wenn Geschwisterkinder gleichzeitig an der Musikschule angemeldet waren, gibt es jetzt die Familienermäßigung, die die bisherige Geschwisterermäßigung ersetzt. Sie greift nämlich auch, wenn z.B. Vater und Tochter bei uns angemeldet sind. »Das ist familienfreundlich und bietet neben dem Wegfall der erhöhten Grundgebühr einen weiteren Anreiz für Erwachsene«, betont Ulrich Petersen.

NEUE UNTERRICHTSGEBÜHR FÜR TANZ

Um die Attraktivität unserer Tanzabteilung auch in Zukunft sichern und auszubauen zu können, wurde jetzt eine moderate Unterrichtsgebühr eingeführt, die zusätzlich zur Grundgebühr erhoben wird.

Abhängig von der Unterrichtsdauer liegt diese Gebühr zwischen 10,00 und 17,50 Euro pro Monat – deutlich geringer also, als die Gebühren für den instrumentalen und vokalen Hauptfachunterricht. Und natürlich wird die Grundgebühr auch weiterhin nur einmal erhoben, unabhängig davon, wie viele und welche Unterrichtsfächer man an der Musikschule belegt.

MUSIKSCHULBEIRAT

Der bisherige »Elternbeirat« wird künftig ersetzt durch einen »Musikschulbeirat«. Ihm gehören nicht nur Eltern an, sondern auch Schülerinnen und Schüler der Musikschule, die am Tag der Wahl mindestens fünfzehn Jahre alt sind. Wir erhoffen uns von diesem Beirat neue Impulse, gerade auch von denen, die als Schülerinnen und Schüler ganz dicht dran sind am Musikschulgeschehen. Der Musikschulbeirat muss nun spätestens Ende März gewählt werden. Bis dahin erarbeitet der bisherige Elternbeirat eine neue Wahl- und Geschäftsordnung.

 

Das »Klang ABC« ist online! Bild 1

Ein Projekt von Lüneburger Kindern aus aller Welt

Während des Schuljahres 2017/18 haben geflüchtete Kinder, die an der Heiligengeistschule in Lüneburg in einer Deutschlern-Klasse unterrichtet werden, Klänge und Texte zu einem »Klang ABC« entwickelt und im Tonstudio der Musikschule aufgenommen. Schülerinnen und Schüler der Musikschule der Hansestadt Lüneburg haben dazu Musik komponiert und eingespielt. Vorlage war ein Bildwörterbuch, das Kinder im Berliner »Salon WELCOME« gezeichnet haben. 

Unser ganz besonderer Dank gilt unserer Kollegin Lena Bardowicks, die die Projektidee hatte, die das Konzept erstellt und während der monatelangen Arbeit mit den Kindern unermüdlich weiter entwickelt hat. 

Wir sind sehr stolz auf das Klang ABC – viel Spaß beim Anhören (und Anschauen)! 

Klicken Sie HIER, um zum Klang ABC zu kommen

Unsere Musikschule Bild 1

In der Hansestadt Lüneburg ist in den vergangenen Jahren eine Kulturlandschaft gewachsen, die selbst wesentlich größeren Städten zur Ehre gereichen würde. Während in den Krisenjahren nach 2008 andernorts freiwillige Leistungen gekürzt wurden, investierte die Hansestadt mit Mut und Konsequenz innerhalb von fünf Jahren rund 40 Mio. Euro in ihre Kultur- und Bildungseinrichtungen. Auch die städtische Musikschule erhielt 2012 einen Neubau, in unmittelbarer Nachbarschaft zum kommunalen Theater, mit dem sie seitdem in intensiver Projektarbeit Synergieeffekte noch besser nutzen kann.

Das neue Gebäude bietet in klassisch-moderner Architektur neben 40 Unterrichts- und Ensembleräumen auch spezielle Räume für den Rock-Pop-Bereich, Tonstudio, Tanzstudio und, als Herzstück des Gebäudes, einen Konzertsaal mit 199 Sitzplätzen. Dieser Saal, mit seiner hervorragenden Akustik gerade auch für die Kammermusik vorzüglich geeignet, ist inzwischen im Kulturleben der Region fest etabliert.

Rund 1.950 Schülerinnen und Schüler besuchen Woche für Woche die Lüneburger Musikschule, nicht mitgezählt die rund 350 Kinder im niedersächsischen Musikalisierungsprogramm „Wir machen die Musik!“, die von Lehrkräften der Musikschule wöchentlich in Kitas und Grundschulen unterrichtet werden. Kurse für Krabbelkinder werden ebenso angeboten, wie Jazzensembles für Senioren. Im Hauptfachunterricht kann man alle Orchesterinstrumente erlernen, außerdem Tanz und Gesang in den verschiedensten Genres, Tasteninstrumente, historische Streich- und Blasinstrumente und natürlich die gesamte Bandbreite des Instrumentariums aus Jazz, Rock und Pop. Typisch Musikschule: die vielen Ensemble- und Ergänzungsfächer sind das Salz in der Suppe des täglichen Musizierens. 

Die Musikschule der Hansestadt ist in der Region durch Projektarbeit engmaschig vernetzt mit allgemein bildenden Schulen und Kulturinstitutionen wie dem Theater Lüneburg. Intensiv pflegt sie auch ihre internationalen Kontakte zu Partnermusikschulen in Frankreich, Schweden und Spanien.

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