Einstimmig

hochmodern und uralt

Sonntag

30

August

11:00 Uhr

Blockflötenkonzert des Komponisten Simon Rummel, umrahmt von mittelalterliche Melodien

Schüler:innen der Musikschule Lüneburg (Gläser, Blockflöten, Akkordeon, Violoncello, Klarinette)
Solistin Blockflöte: Eva Schieffer (Paris)
Dirigent: Simon Rummel (Köln)

Das Konzert für Soloblockflöte und erweitertes Ensemble entstand 2013 in Zusammenarbeit mit dem Komponisten Simon Rummel und der in Paris lebenden deutschen Blockflötistin Eva Schieffer. Es handelt sich um ein selten gespieltes Werk, das, obwohl anspruchsvoll, teilweise von jungen Musiker:innen gespielt werden kann. Grund dafür ist die Ausgangsidee, professionelle Musiker:innen und Laienspieler:innen zusammenspielen zu lassen. Die Jugendlichen arbeiten dabei mit gestimmten Gläsern als ungewöhnlichem Instrument und mit speziellen Klängen auf ihren Instrumenten wie Vierteltonmelodien und ineinander verschachtelten Trillern im Blockflötenensemble.

Ziel dieses Konzertes ist es, einem Publikum ein ungewöhnlich komponiertes Werk in einer ausgefallenen Besetzung nahezubringen. Dabei sollen Neugierde und Aufgeschlossenheit der modernen Musik gegenüber gefördert werden. Darum sind auch ausgesprochen junge Menschen ab 10 Jahren als Zuhörende angesprochen.

Das Konzert dauert 50 Minuten und beginnt mit einer kurzen Einführung durch den Komponisten. Das Werk von Simon Rummel wird von mittelalterlichen Melodien unter anderem von Hildegard von Bingen umrahmt, gespielt ebenfalls von dem jugendlichen Ensemble.

Der Morgen lädt ein zu einer lustvollen Annäherung an Moderne Musik, begleitet von pädagogischer Moderation, die ein Geländer bietet für alle Menschen im Sinne von Teilhabe.

Zur Einstimmung auf die Arbeit von Simon Rummel empfehlen wir diese Dokumentation, erschienen 2026 beim WDR3

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