52. Festival Neue Musik
„Tales Untold“ (Hey!Jazz)
Mittwoch
14
Oktober
Eröffnung mit dem Wiebke Schröder Trio – elektroakustische Nachtkonzerte als besonderer Festivalschwerpunkt
Vom 14. bis 17. Oktober 2026 in Lüneburg und am 18. und 19. Oktober in Hamburg lädt das 52. Festival NEUE MUSIK zu sechs Tagen mit zeitgenössischer Musik, Jazz, Improvisation und elektroakustischen Klangwelten ein. Ein besonderes Kennzeichen des Festivals ist dabei die Verbindung zweier Konzertformate: Auf die Live-Konzerte um 19 Uhr folgen jeweils um 21 Uhr elektroakustische Nachtkonzerte. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.
Festivaleröffnung mit „Tales Untold“
Eröffnet wird das Festival am Mittwoch, 14. Oktober 2026, um 19 Uhr in der Musikschule der Hansestadt Lüneburg mit dem Wiebke Schröder Trio. Unter dem Titel „Tales Untold“ präsentieren Wiebke Schröder am Klavier, Silas Jakob am Schlagzeug und Michael Bohn am Kontrabass ihr aktuelles Programm.
Mit dem neuen Album „Tales Untold“ (Hey!Jazz) betritt das Trio neue Klangräume, ohne seinem charakteristischen, tiefgründigen Bandsound untreu zu werden. Die Musik bewegt sich zwischen Modern Jazz, Klassik und Neuer Musik und verbindet detailreiche Kompositionen mit improvisatorischer Freiheit.
Die Stücke erzählen ohne Worte von persönlichen Erfahrungen, Ambivalenzen, Melancholie, Neuanfängen, Zeit und Zufall. Kompositionen wie „Aufbruch“ oder „Illusion“ eröffnen dabei Raum für eigene Bilder und Assoziationen des Publikums.
Kommunikation, Natürlichkeit und musikalischer Tiefgang prägen das Zusammenspiel des Trios. Fest komponierte Strukturen stehen neben freien improvisatorischen Passagen und schaffen ein weit gefächertes Klangspektrum zwischen lyrischen, experimentellen und rhythmisch-groovenden Momenten.
Die Nacht gehört der elektroakustischen Musik
Bereits am Eröffnungsabend verändert sich um 21 Uhr die Klangperspektive: Das Fortbildungszentrum für Neue Musik eröffnet die Reihe der elektroakustischen Nachtkonzerte.
Diese Konzerte bilden einen wiederkehrenden Schwerpunkt des Festivals. Jeden Abend folgt auf das Live-Konzert ein eigenes Programm elektroakustischer Musik. Damit entsteht ein bewusstes Wechselspiel zwischen instrumentalem Konzert, elektronischer Klangerzeugung und experimentellen Formen des Hörens.
Am 15. Oktober richtet sich der Blick auf internationale Studios: Im Mittelpunkt steht Musik aus den Niederlanden mit Dick Raaijmakers. Am folgenden Abend präsentiert das Fortbildungszentrum für Neue Musik ein weiteres elektroakustisches Programm.
Auch in Hamburg wird dieses Format fortgesetzt. Am 18. Oktober steht ein elektroakustisches Komponistenporträt Goran Lazarević auf dem Programm. Den Abschluss bildet am 19. Oktober Musik aus dem Kontaktstudiengang Neue Kompositionstechniken (NKT) unter der Leitung von Prof. Helmut W. Erdmann.
Von Chanson bis Improvisation
Das weitere Festivalprogramm spannt einen weiten musikalischen Bogen. Am 15. Oktober präsentieren René Mense und Thorsten Kuhn unter dem Titel „The Way We Were“ Chansons und Songs unter anderem von Hildegard Knef, Alexandra und Burt Bacharach. Am 16. Oktober folgt „Whisper not“ mit Werken zeitgenössischer Komponistinnen und Komponisten.
Am 17. Oktober ist das ENSEMBLE MUSICA VIVA mit Solo- und Ensemblewerken zu erleben. In Hamburg treffen am 18. Oktober bei „Komposition – Improvisation“ Jan Wegmann am Modular Synthesizer und Tam T. Pham am vietnamesischen Instrument đàn bầu aufeinander. Den Abschluss des Festivals bildet am 19. Oktober „Notizen der Hoffnung – Lyrik begegnet Musik“.
52. Festival NEUE MUSIK
14.–17. Oktober 2026 · Lüneburg
18.–19. Oktober 2026 · Hamburg
Live-Konzerte: 19 Uhr
Elektroakustische Nachtkonzerte: 21 Uhr
Eintritt frei
Veranstaltungsort Lüneburg:
Musikschule der Hansestadt Lüneburg
Sankt-Ursula-Weg 7 · 21335 Lüneburg