MMO feat. Chris Cheek

Fr

06

April

"Alumni in Concert"

MMO feat. Chris Cheek - CD-Release Konzert

Chris Cheek // Saxophon
Béla Meinberg // Klavier
Tilman Oberbeck // Kontrabass
Jan-Phillip Meyer // Schlagzeug

„MMO“…

… ist die Abkürzung des Trios „Meinberg/Meyer/Oberbeck“, das 2015 mit der konkreten Zielsetzung gegründet wurde, die Konzertbühne für mehr Spielpraxis aus den Jazzclubs in private Räume wie Wohnzimmer und Ateliers zu verlegen. Viele Male wurde diese Idee erfolgreich umgesetzt und ein fast vergessendes Konzertformat (…das mindestens bis zu den Sonntagsmusiken des Felix Mendelssohn zurückreicht) wiederbelebt. Ganze Touren mit Wohnzimmerkonzerten kamen zustande. Darüber hinaus bespielte das Trio ebenfalls konventionelle Spielstätten und entwickelte sich durch die hohe Spielfrequenz zu einer der gefragtesten Rhythmusgruppen Hamburgs. Regelmäßig wird das Trio durch weitere Musiker erweitert, so zum Beispiel beim Elbjazz Festival 2017, wo der italienische Trompeter David Boato dazu stieß.

 

Meinberg, Meyer und Oberbeck durchlaufen zur Zeit einen spannenden Prozess, der aus ständigem Suchen, Experimentieren, Verwerfen und Rückbesinnen besteht und den drei jungen Hamburgern verschiedenste Welten öffnet. Besonders zur musikalischen Entwicklung haben die sogenannte Bandcoachings, also Unterricht als Gruppe, mit Musikern wie Gerald Clayton, Thomas Morgan, Nils Wogram und Jochen Rückert beigetragen. Einige dieser Treffen fanden bei einer gemeinsamen New York-Reise des Trios im März 2016 statt. Im Juni 2017 spielten sie ihre erste Tour mit Stargast Chris Cheek, woraufhin beschlossen wurde, das Debütalbum „MMO feat. Chris Cheek“ im Oktober 2017 aufzunehmen. Im Februar 2018 ist dieses Album bei Unit Records erschienen und wird auf einer Release-Tour im April, zusammen mit Chris Cheek, vorgestellt.

Chris Cheek…

… ist die denkbar stimmigste Erweiterung von MMO. Seine Qualitäten schätzten bereits Musiker wie Charlie Haden, Brad Mehldau, Kurt Rosenwinkel, Steve Swallow oder Joshua Redman, mit denen er etliche Platten aufnahm und um die Welt tourte. Sein unverwechselbarer Sound, die gesangliche Klarheit seiner melodischen Ideen und seine unmittelbare Reaktion auf die Mitspieler machen ihn zu einer der spannendsten Stimmen des heutigen Jazzsaxophons.

Béla Meinberg…

… ist Pianist und ein gefragter Begleiter der Hamburger Jazzszene. Durch seinen Vater, den Jazzpianisten Bernd Homann, kam er früh mit Jazz in Berührung und verfolgt so seit Jahren den Weg eines lernenden Musikers. Dazu trug unter anderem die Aufnahme ins Bundesjazzorchester bei, durch die er mit Musikern wie Jiggs Whigham, Jörg Achim Keller oder Wolfgang Niedecken auf Bühnen wie dem Jazzfest Bonn und der Kölner Philharmonie stand. Béla gewann den 1. Preis beim Steinway Jazz Piano Wettbewerb in Hamburg 2016 und den 3. Preis beim deutschlandweit ausgeschriebenen Yamaha Jazz Piano Competition in Nürnberg 2017. 2016 war er Initiator der Konzertreihe „Jazz im Sein“ und arbeitet seit 2017 im Vorstand der Jazz Federation Hamburg.

Tilman Oberbeck…

… ist Kontrabassist und Initiator von MMO. Er stammt aus dem Raum Karlsruhe und hat seinen Lebensmittelpunkt seit 2011 in Hamburg, wo sein warmer, erdiger Sound eine rege Nachfrage in der Jazzszene generiert hat. Aktuell studiert er im Dr. Langner Jazzmaster Programm mit Schwerpunkt „Klaviertrio“. Darüber hinaus hat sich Oberbeck durch etliche internationale Workshops, das Bujazzo, Reisen nach New York und ein Auslandssemester in der Schweiz ein großes Netzwerk aufgebaut. So war er bereits mit Jazzgrößen wie Jorge Rossy, Rotem Sivan und Jimmy Wormworth auf Tour und gab Konzert auf fünf Kontinenten. Seit 2017 spielt er in „Jorge Rossy’s REBOP“, einer jungen Formation um den ehemaligen Brad Mehldau Schlagzeuger. 2015 veröffentlichte Oberbeck mit dem Jan Prax Quartett eine CD beim Label ACT und erspielte zahlreicher Preise mit dieser und anderen Formationen. Ebenfalls 2015 erhielt er das „Mixed Generations“ Stipendium der Jazzfederation Hamburg.

Jan-Phillip Meyer…

… ist gebürtiger Lüneburger, ehemaliger Schüler unserer Musikschule und hat gerade sein Bachelorstudium an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg absolviert. Er spielte Konzerte mit Chris Cheek, Rainer Tempel, Hayden Chisholm, Curtis Stigers, Gabriel Coburger, Thomas Rückert. Aktuelle Projekte des Schlagzeugers sind beispielsweise das Eda And Trio, in welchem europäisch klassische, wie auch traditionell türkische und amerikanisch jazzige Elemente im Sound eines Klaviertrios verarbeitet werden, das Lasse Golz Quartett, eine elektrische, Groove-betonte Band, welche gerade ihr erstes Album „Darkunkel“ veröffentlicht hat, sowie das JPM Trio/Quintett unter eigener Leitung. Auch mit freier Improvisation hat Jan-Phillip Meyer sich über zwei Jahre intensiv beschäftigt, Hauptinspirationsquelle ist für ihn aber die Jazzmusik der 50er und 60er Jahre, sowie die Musik der Beatles und Werke klassischer und zeitgenössischer Komponisten. Für seine Bemühungen wurde er unter anderem mit dem Kulturförderpreis der Stadt Lüneburg ausgezeichnet, außerdem ist er seit 2016 Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes. 2017 erhielt er das „Mixed Generations“ Stipendium der Jazzfederation Hamburg.

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