Einmal im Jahr – in der Regel im Mai – findet der Tag der offenen Tür statt. An diesem Vormittag ist es möglich, offenen Unterricht beinahe aller angebotenen Instrumente zu erleben. Am Informationsstand im Erdgeschoss können dann bis zu drei Wünsche für eine Instrumentenberatung an einem gesonderten Termin geäußert werden. Anschließend laden wir Ihr Kind und Sie zur Instrumentenberatung ein, die in der Regel vier bis sechs Wochen später stattfindet.

Für zahlreiche Instrumente ist eine Ausleihe für einen begrenzten Zeitraum möglich. Die Gebühren hierfür betragen monatlich 11 Euro, für die Fidel (Bereich Elementares Instrumentalspiel) berechnen wir eine Leihgebühr von lediglich 6 Euro monatlich.

Der Bildungsgutschein wird vom Landkreis Lüneburg ausgestellt. Er hat keine Auswirkungen auf unsere Musikschulgebühren. Wenn Sie uns einen Bildungsgutschein einreichen, wird von uns am 15. jeden Monats geprüft, ob Sie Ihre Musikschulgebühren gezahlt haben. Wenn dies so ist, wird der Gutschein freigegeben und die Rückmeldung an den Landkreis gegeben, dass das Geld auf Ihr Konto überwiesen werden kann.

Eine Verrechnung der Musikschulgebühren mit dem Bildungsgutschein ist also nicht möglich. Zudem ersetzt der Bildungsgutschein nicht den Nachweis für die Sozialermäßigung.

Eingehende Anmeldungen werden zunächst von der Fachbereichsleitung gesichtet. Es wird geprüft, ob es für das gewünschte Instrument einen freien Platz gibt. Sobald dies der Fall ist, wird die Fachbereichsleitung die entsprechende Lehrkraft bitten, sich bei dem Schüler / den Schülereltern zu melden, um einen Termin zu vereinbaren. Sobald das Büro die Rückmeldung bekommt, dass eine Einigung bezüglich eines Unterrichtstermins zustande gekommen ist, werden die Daten erfasst und der Gebühreneinzug ab Unterrichtsbeginn avisiert. Mit Beginn des Unterrichts läuft die dreimonatige Probezeit an. Bis zu einer Einigung mit der Lehrkraft über den Unterrichtstermin ist es jederzeit möglich, die Anmeldung zu stornieren. Gebühren entstehen nicht.

Ansprechpartner für eine Veränderung der Unterrichtszeit ist allein die Lehrkraft.

Geschwisterermäßigungen beziehen sich ausschließlich auf die Unterrichtsgebühr; bei Unterrichtsarten für die lediglich die Grundgebühr entrichtet wird, gibt es keine Geschwisterermäßigungen. Die Staffelung unserer Geschwisterermäßigungen können Sie unserer Satzung entnehmen.

Anspruch auf Sozialermäßigung besteht, wenn Nachweise für Hartz IV, über den Bezug von Wohngeld oder Kinderzuschlag vorhanden sind. Mit der Anmeldung muss eine Kopie des Nachweises eingereicht werden, Folgebescheide müssen nachgereicht werden, sobald die Bewilligungsfrist abgelaufen ist. Ermäßigt werden bei Hartz IV und beim Kinderzuschlag 100 % der Unterrichtsgebühr, beim Wohngeld 50 % der Unterrichtsgebühr. In beiden Fällen wird zudem lediglich eine ermäßigte Grundgebühr fällig.

Die Sozialermäßigung bezieht sich immer nur auf ein Instrument pro Schüler. Für ein weiteres Instrument wird die normale Unterrichtsgebühr zusätzlich berechnet.

Wenn Schüler 18 Jahre alt werden, wird automatisch die Grundgebühr für Erwachsene fällig. Um zu gewährleisten, dass weiterhin nur die Grundgebühr für Schüler berechnet wird, benötigen wir eine Bescheinigung der Schule oder ersatzweise eine Kopie des Kindergeldbescheides. Möglich ist eine Schülerermäßigung bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres.

Erkennbar wird das Auslaufen der Schülerermäßigung durch einen Anstieg der Gebühr um 13 Euro, ersichtlich ist dies auf den Gebührenabrechnungen.

Ein Unterrichtsvertrag wird erst mit der ersten Unterrichtsstunde wirksam. Kündigen können Sie in den ersten drei Monaten, der Probezeit, jeweils zum Monatsende, wenn Ihre Kündigung schriftlich bis zum 15. des Monats bei uns eingegangen ist. Danach gibt es die Möglichkeit zum Musikschulhalbjahresende (31. März) oder zum Schuljahresende (30. September) zu kündigen. In beiden Fällen muss Ihre Kündigung bis zum Ende des Vormonats bei uns eingegangen sein, also bis zum 28. Februar bzw. bis zum 31. August.

Übrigens: wir brauchen eine Kündigung immer schriftlich, mit Originalunterschrift. Per Telefon, eMail, SMS etc. können Sie also nicht kündigen.

Zahlungsmodus und Unterrichtsfrequenz sind zwei Dinge, die unmittelbar gar nichts miteinander zu tun haben.

– Die Unterrichtsgebühr ist eine Jahresgebühr. Gezahlt wird sie in zwölf Teilbeträgen, also jeden Monat ein Zwölftel der Jahresgebühr. Das ist für alle Seiten am einfachsten, vor allem auch dann, wenn es während des Musikschuljahres zu Vetragsveränderungen kommt, beispielsweise durch einen Wechsel der Unterrichtsform.

– Der Unterricht an der Musikschule wird wöchentlich erteilt, an Tagen, an denen auch die allgemein bildenden Schulen in Niedersachsen unterrichten. Je nach Wochentag kann man so pro Jahr etwa 38-40 Unterrichtseinheiten wahrnehmen – Grundlage für die Jahresgebühr. Würden wir auch während der Ferien unterrichten, kämen wir auf jährlich bis zu 52 Unterrichtseinheiten, mit der Folge, dass die Jahresgebühr und somit auch der monatliche Teilzahlungsbetrag um 30 % höher liegen müssten.

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