Nach Abschluß der Grundstufe

Nach Beendigung der Kurse "Musikalische Früherziehung" und "Musikalische Grundausbildung" schließt sich das "Elementare Instrumentalspiel" auf Blockflöte, Stabspiel oder Fidel an – Instrumente also, auf denen Erfahrungen mit Noten, Rhythmen und Fingergeschicklichkeit gesammelt werden können, ohne dass eine komplizierte Instrumentaltechnik im Wege steht.

Der gewohnte Unterricht in der Gruppe (5-8 Kinder) ermöglicht frühzeitiges Üben des Zusammenspiels. In der Musiklehre, die an den Instrumentalunterricht gekoppelt ist, werden über die Rhythmik (Tun, Erleben, Erfahren, Begreifen) musikalische Begriffe erarbeitet, die als Fundament dem Instrumentalspiel zugute kommen. Im Laufe des zweiten Musiklehrejahres, werden die Instrumente für den weiterführenden Unterricht vorgestellt.

Zur Auswahl und Information eines weiterführenden Instrumentes, findet rechtzeitig ein Elternabend statt.

Blockflöte als Elementar-Instrument

Die Blockflöte bietet eine gute Vorbereitung auf alle weiterführenden Instrumente. Besondere Fingergeschicklichkeit (ausgeprägte Feinmotorik) ist für das Erlernen des Instrumentes hilfreich. Die erworbenen Fähigkeiten (Koordination von Atem, Zunge und Fingern) lassen sich besonders bei weiterführenden Holzblasinstrumenten (Blockflöte als Hauptfachinstrument, Querflöte, Oboe, Klarinette, Fagott, Saxophon) einsetzen. Die Schüler sind nach Ablauf des elementaren Instrumentalspiels in der Regel befähigt, ihre Kenntnisse im Musizierkreis anzuwenden.

Stabspiel (Xylophon)

Das Stabspiel ist gut geeignet für Kinder, die mit der Feinmotorik Schwierigkeiten haben. Das Spielen auf dem Stabspiel schult die Unabhängigkeit beider Hände. Da das Xylophonspiel und gleichzeitiges Notenlesen am Anfang recht schwierig ist, wird zu Beginn sehr viel auswendig gespielt. Der eigene Gesang und das zusätzliche rhythmische Begleiten mit der Trommel, machen das Stabspiel sehr abwechslungsreich. Für alle weiteren Instrumente, speziell aber für das Schlagzeug, bietet das Stabspiel eine gute Basis.

Fidel

Die Fidel ist eine vereinfachte Form der Gambe (Viola da gamba) und bietet eine gute Vorbereitung auf alle Streichin–strumente. Ihr Spiel ist jedoch nicht Vorbedingung für das Erler–nen eines Streichinstrumentes, wie auch umgekehrt die Wahl der Fidel nicht auf ein weiterführendes Streichinstrument festlegt. Dank der Spielweise (Kniehaltung, spannungsfreier Fingersatz und relativ leichte Handhabung des Bogens) ist eine organische Körperhaltung möglich. Die Unterteilung des Griffbrettes mit Bünden, wie man sie auch von der Gitarre her kennt, erleichtert die Orientierung.

Da ein Streichinstrument unterschiedliche Bewegungsarten beider Hände und Arme erforderlich macht, sind hohe Konzentrationsfähigkeit, Geschick in der Feinmotorik sowie eine ausgeprägte Rechts-Links-Koordination gute Voraussetzungen für das Erlernen des Instrumentes. Von den drei angebotenen Elementarinstrumenten (Blockflöte, Stabspiel, Fidel) ist die Fidel instrumentaltechnisch das anspruchsvollste Instrument, das ein hohes Maß an Geduld erfordert.

Klavier

Das Klavier ist, neben seiner Vielseitigkeit als Solo- und Begleitinstrument, durch seine ansprechende und unkomplizierte Klangerzeugung und durch seinen großen Tonumfang von über 8 Oktaven auch sehr gut als Einstiegsinstrument geeignet. Die klar strukturierte Anordnung der schwarzen und weißen Tasten macht tonale Zusammenhänge sehr anschaulich und, im wahrsten Sinne des Wortes, begreifbar. Manuell stellt das Spielen auf dem Klavier Anforderungen an Fein- und Grobmotorik, sowie die Rechts-Links-Koordination. Es wird der Violin- und auch der Bass-Schlüssel eingeführt. Voraussetzung für die Teilnahme ist, neben der Begeisterung für das Instrument, dass ein Klavier zu Hause vorhanden ist. Ein Keyboard eignet sich nicht! Die Gruppen sind beim Klavierunterricht der Abteilung B auf 5-6 Kinder begrenzt.

 

Unterricht wöchentlich 60 Minuten

Ort Hauptgebäude, St.-Ursula-Weg 7

Kosten 36,00 EUR monatlich, inkl. Grundgebühr

 

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